Infos

Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Mobiles Internet für November, 2009.

Calendar
November 2009
M D M D F S S
« Mrz   Dez »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  
Kategorien

Archive für November 2009

mobiles surfen im Geschwindigkeitsraush

Anfang November startete der Mobilfunkanbieter O2 in München den Probelauf für das mobile Hochgeschwindigkeitsinternet. Ein Video dazu gibts in meinem YouTube Kanal.

Im neuen HSPA+ Netz sind hier Downloadraten bis zu 28 Megabits/s möglich und im Upload werden bis zu 11,5 mbits/s geschafft. Tatsächlich werden vorerst wohl nur Datenraten bis 10 mbits/s erreicht. Dass man nur niedrigere Datenraten bekommt liegt daran, dass die verfügbare Bandbreite auf die aktuellen Nutzer verteilt wird. Das ist ja auch beim noch aktuellen UMTS- und HSDPA-Netz so. Da hat noch niemand wirklich die 7,2 mbits/s erreicht. Auch wenn man im neuen Netz erst mal nur 10 mbits/s schafft ist das schon ein Fortschritt und das surfen im mobilen Internet fällt deutlich leichter.

Mit der neuen Mimo-Technik werden auch die Nutzer in den Randgebieten besser versorgt. Die Basisstation versendet die Daten über 2 Antennen und der neue USB-Stick empfängt die Daten auch über 2 Antennen und setzt sie dann zu einem Gesamt-Datenstrom zusammen. Damit werden bei schlechter Versorgung die Datenraten vervierfacht.

Das HSPA+ System ist nur ein Zwischenschritt. Weiter geht es dann mit TLE (Long Term Evolution). Damit sind dann Datenraten bis zu 42 mbits/s im Downlink möglich. T-Mobile will HSPA+ einfach überspringen und gleich zu diesem TLE-System greifen. Damit sollen später bis zu 300mbits/s im Download möglich sein. Testgeräte unterstützen derzeit aber nur Datenübertragungsraten von maximal 100 mbits/s.

Vodafone testet seit Jahresanfang das HSPA+ Netz in Spanien. Wann die nach Deutschland kommen steht derzeit nicht fest.

Unbegrenztes Surfen im mobilen Internet

Bisher war es doch so, dass das Surfen ab 5 GB Datenübertragung auf GPRS gedrosselt wurde und dann keine DSL-Geschwindigkeit mehr verfügbar war. Die Begrenzung scheint so langsam der Vergangenheit anzugehören. Die RadiCens GmbH bietet nun erstmals eine echte mobile Internet Flatrate an.

Eine echte mobile Internetflatrate?  Klingt unglaublich. Ist aber so. Bei MoobiCent.  Und dafür gibt es weder ein Zeit noch ein Volumenlimit.

Die Übertragungsgeschwindigkeit bleibt bei MoobiCent im Vodafone Netz immer bei bis zu 7,2 mbits/s. Es sei denn, das Netz ist überlastet oder man befindet sich in einem schlecht ausgebauten Gebiet. Deshalb sollte man auch den Verfügbarkeitscheck für den Ort machen, wo man sich am meisten aufhält, wenn nötig sogar für 2 oder mehrere Orte. Den kann man auf der Seite von MoobiCent problemlos machen.

Beim kleinen Bruder MoobiAir ist diese echte Flatrate noch nicht verfügbar. MoobiAir nutzt aber auch das Netz von T-Mobile. Ein Verfügbarkeitscheck ist auch hier problemlos möglich. Nach 5 GB Datennutzung wird die maximale Geschwindigkeit auf 64k bits/s im Download beschränkt. Das reicht dann grade noch zum E-Mails lesen.

Wer sich für die echte Flatrate bei MoobiCent interessiert, sollte schnell sein. Noch bis zum 30. November kostet sie nur 19,95 Euro im Monat auf die gesamte Vertragslaufzeit von 24 Monaten.

Gegen einen einmaligen Aufpreis kann man noch zusätzliche Geräte bei MoobiCent erwerben: Einen UMTS-USB-Stick und eine PC-Express Card kann man ja immer dazu erhalten. Dann gibt es hier noch die Mifi, einen UMTS-HSDPA W-Lan Router. Für Gamer gibtr es das PSPgo von Sony. Ein mobiles Büro bekommt man mit dem Netbook Lenovo S10 mit integriertem 3G HSDPA Modul.

MoobiCent - mobileDSL flatMoobiCent - mobileDSL flat

Social Bookmark

10 Jahre mobiles Internet

Vieles hat sich im mobilen Internet gewandelt, seit 1999 auf der IFA das WAP (Wireless Application Protokoll) vorgestelt wurde. D2 Mannesmann (heute Vodafone) war der erste Anbieter.

In der Anfangsphase gab es nicht mal ein passendes Handy, da Nokia mit seinem 7110 ständig Probleme hatte. Erst im Dezember konnte man dann das “mobile Internet” nutzen, nachdem auch T-Mobile und Viag Interkom (heute O2) ihre WAP-Portale frei gegeben hatten. Betrachten konnte man damals mit den Handys nur Text und einfache Grafiken. Obendrein war der Seitenaufbau im damaligen GSM-Netz mit 9,6 kbits/s noch extrem langsam.

Besser wurde es erst mit der Einführung des GPRS (General Packet Radio Service) ein Jahr später.  Da waren dann schon Datenraten bis zu 100 kbits/s möglich, wobei die Handys aber nur auf 30 kbits/s ausgelgt waren. Ab 2003 kam dann das WAP 2.0.  Damit konnten dann schon aufwendigere Webseiten gestaltet werden. Aber das machte sich dann ordentlich am Geldbeutel der Nutzer bemerkbar.

Heute sind mit UMTS uns HSDPA hat das mobile Internet nahezu DSL-Standard mit Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 mbits/s. Außerdem gibt es für jeden Geldbeutel den passenden Tarif.

Im kommenden Jahr wollen die Betreiber die ersten Netze der nächsten Generation in Betrieb nehemen. Damit sollen dann Geschwindigkeiten von bis zu 100 mbits/s möglich sein. So bald ich genaueres weiß, werde ich es hier posten.

Was hattet ihr für Erfahrungen mit dem mobilen Internet in den letzten zehn Jahren? Ich bin gespannt auf eure Berichte!


Social Bookmark

Kostenfallen im mobilen Internet

Ich hab hier ein Video entdeckt, das man sich als (zukünftiger) Nutzer des mobilen Internets mal ansehen sollte. So praktisch wie es ist ein Handy oder Notebook mit Internetzugang zu haben. Aber man muss wohl auch hinschauen und nachdenken, bevor man eine Aktion ausführt. Einige Anbieter rechnen wohl mit der Naivität ihrer Kunden.

Sollte das Video nicht angezeigt werden, dann bitte hier klicken.


Ich bin hier mal ganz doll auf eure Meinungen gespannt. Wie denkt ihr darüber.
Social Bookmark

Neues Touchscreenhandy

Black Barry Storm 9500BlackBerry® hat sein neues Touchscreen Multimedia-Handy auf den Markt gebracht. Das das BlackBerry® Storm™ 9500 lässt kaum noch Wünsche offen.

Es ist HSDPA-fähig und lässt somit Geschwindigkeiten bis zu 7,2 m-bits/s zu. Damit kann es komplette Webseiten in sekundenschnelle aufbauen. Mit dem integrierten Navigator und dem GPS-Empfänger behält man immer die Orientierung. Fotos die mit der 3,2 Megapixelkamera geschossen werden können mit den GPS-Geotags verlinkt werden.
Bearbeiten von Blogs, oder Social Networking bei Facebook und Co. werden damit wohl zum Kinderspiel.

Eine komplette Übersicht, was das   neue BlackBerry® Storm™ 9500 zu bieten hat, findest du in der PDF-Präsentation.

Weitere Infos für das BlackBerry® Storm™ 9500  gibts hier und bei hier.

Was haltet ihr von dem neuen BlackBerry? Schreibt mir eure Meinung!


Social Bookmark


|